Verglichen mit herkömmlichen 5-Punkt-Gurtsystemen kann der kiddy Original -Fangkörper bei einem Unfall schwere Hals-Wirbelverletzungen verhindern. Die Kraft des Aufpralls verteilt sich durch den Fangtisch gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper, während bei einem 5-Punkt-Gurtsystem der Hals- und Nackenbereich des Kindes stark belastet werden kann, denn der Kopf des Babys ist in diesem Alter im Vergleich zum Körper noch sehr schwer.
Im Alter von ca. 9 Monaten bis ca. 4 Jahren (also 9 bis 15 kg) muss der Sitz mit dem kiddy Original-Fangkörper installiert werden. Danach darf der Fangkörper bei gruppenübergreifenden Modellen (1/2/3-Sitze wie z.B. kiddy comfort pro, kiddy guardian pro) entfernt werden. kiddy empfiehlt aber eine Verwendung des Fangkörpers bis 18 kg.
Der kiddy Original-Fangkörper kommt innerhalb der Altersgruppe I zum Einsatz, d.h. ab 9 Monaten bis circa 4 Jahre. Vorher wurde das Baby in der Regel in einer Babyschale transportiert. Gewöhnen Sie Ihr Kind an den kiddy Original-Fangkörper und zeigen Sie ihm zum Beispiel das lustige und pädagogisch wertvolle Bärenbuch von Ravensburger oder erklären Sie Ihrem Kind, dass der Fangkörper sein Beschützer ist.
Ja. Unsere „curiosa baby factory“ befindet sich in der Schaumbergstraße 8 in Hof/Saale.
Die Öffnungszeiten sind:
Montag bis Freitag 09:00-18:00 Uhr
Samstag 10:00-15:00 Uhr
Weitere Informationen:
www.curiosa-hof.de
Ein leichter Sitz bedeutet nicht nur mehr Tragekomfort für die Eltern. Zahlreiche Tests beweisen, dass ein leichter Sitz deutliche Vorteile im Crashverhalten aufweist, denn die hervortretende Masse ist deutlich niedriger als bei einem schweren Sitz. kiddy legt daher besonderen Wert auf Leichtbau.
Die Preise können je nach Händler variieren. Wenden Sie sich daher bitte an einen Fachhändler in Ihrer Nähe oder informieren Sie sich direkt bei unseren Online-Partnern.
Sollten Sie Ersatzteile oder einen neuen Bezug benötigen, so wenden Sie sich bitte an einen Fachhändler in Ihrer Nähe. Ersatzbezüge sind in ausgewählten Farben erhältlich.
In der Tat sollte ein Baby nicht zu lange in einer Haltung liegen, denn die Motorik entwickelt sich vor allem auch durch die freie Bewegung des Babys. Lassen Sie Ihr Baby also nicht aus Bequemlichkeit in der Babyschale liegen oder schlafen, sondern nehmen Sie es zu Hause aus der Schale heraus. Das Gleiche gilt übrigens auch für Bauchtragen und alle anderen Produkte, die eine einseitige Haltung des Babys mit sich bringen. Sie haben eine lange Autoreise vor und sind nun unsicher? Wir sagen „kein Problem“. Legen Sie alle zwei Stunden Pausen ein, in denen Sie Ihr Kind aus der Schale herausnehmen. Schließlich ist es auch mal Zeit zum Füttern oder Wickeln.
Kindersitze dürfen generell auf dem Beifahrersitz montiert werden. Bei Rückhaltesystemen entgegen der Fahrtrichtung (z.B. Babyschale der Gruppe 0+) muss allerdings der Beifahrerairbag deaktiviert werden, ansonsten kann es im Falle eines Unfalls zu schweren Verletzungen kommen! Es gibt jedoch Fahrzeughersteller, die den Beifahrersitz wegen möglicher Gefahren durch die Airbag-Auslösung generell für die Kindersicherung nicht empfehlen (z.B. BMW, Volvo, Opel bei Seitenairbag). Lesen Sie dazu das Betriebshandbuch Ihres Fahrzeugs durch oder wenden Sie sich an Ihre Werkstatt. Grundsätzlich ist in Bezug auf die Deaktivierung von Beifahrerairbags zu beachten, dass er durch ein spezielles Transpondersystem automatisch abgeschaltet wird oder durch einen so genannten Schlüsselschalter abgeschaltet werden kann. Bitte studieren Sie sorgfältig die Bedienungsanleitung des Fahrzeugs oder wenden Sie sich direkt an den Fahrzeughersteller. Der ADAC empfiehlt aber ohnehin für die Kindersicherung die hinteren Plätze zu verwenden.
Kindersitze der Marke kiddy besitzen eine Universalzulassung. Vor dem Kauf eines Kindersitzes empfiehlt sich jedoch immer die Testmontage im eigenen Fahrzeug. Ihr Fachhändler wird Ihnen bei der ersten Montage gerne behilflich sein. Ausschließlich kiddy smilefix pro mit kiddyfix besitzt keine Universalzulassung - nicht jedes Fahrzeug ist geeignet für eine Befestigung mit kiddyfix. Anhand der Typenliste können Sie kontrollieren, ob Ihr Wagen dafür geeignet ist.
Probieren Sie in jedem Fall aus, ob sich der Sitz auch problemlos in Ihrem Fahrzeug montieren lässt. Manchmal kann es passieren, dass Gurtlängen nicht ausreichen, das sollte in jedem Fall getestet werden. Lassen Sie Ihr Kind vor dem Kauf auch ruhig einmal Probe sitzen um zu testen, ob es sich auch wohl fühlt.
Ein Kind muss lernen, dass es das Gurtschluss nicht öffnen darf. Halten Sie also sofort an, wenn Sie bemerkt haben, dass es das Schloss geöffnet hat und schließen Sie es wieder zu. Gegebenenfalls muss diese „erzieherische Maßnahme“ wiederholt werden. Schutzvorrichtungen, die ein selbstständiges Öffnen des Schlosses vermeiden würden, sind nicht erlaubt. Im Falle eines Unfalls muss das Schloss durch Dritte leicht zu öffnen sein, damit Ihr Kind im Ernstfall schnell aus dem Fahrzeug befreit werden kann. Loben Sie Ihr Kind keinesfalls, weil es das Schloss selbst öffnen kann, sondern erklären sie ihm, dass dies sehr gefährlich und „nicht erlaubt“ ist. Übrigens, bei einem Fangkörpersystem kann Ihr Kind das Gurtschloss nicht so leicht öffnen wie bei einem 5-Punkt-Gurtsystem.
Hatten Sie einen Unfall und der Kindersitz war dabei im Fahrzeug befestigt, sollte dieser unbedingt vom Hersteller überprüft werden. Es könnten Risse oder andere Beschädigungen entstanden sein, die auf den ersten Blick nicht zu erkennen sind. Unser Service: kiddy tauscht Ihnen diesen Sitz kostenlos in ein gleichwertiges neues Modell um! Diese Regelung gilt für kiddy Deutschland, Österreich, Großbritannien und Frankreich. Voraussetzung: Sie schicken uns den Unfallsitz zusammen mit dem Polizei-Unfallbericht zu. Bitte achten Sie darauf, dass aus dem Polizeibericht bzw. Versicherungsgutachten hervorgeht, dass sich der Kindersitz mit im Auto befand.
Second hand kann gefährlich sein, denn niemand weiß, was zuvor mit dem Sitz passiert ist. War er vielleicht in einen Unfall verwickelt? Oft ist das nicht zu erkennen. Daher raten wir dringend von second-hand-Produkten ab!
Ja, alle unsere Bezüge können bei 30° Grad in der Waschmaschine gewaschen werden. Darüber hinaus verwenden wir besonders pflegeleichte Materialien. Trockener Schmutz kann also auch leicht mit einem feuchten Tuch beseitigt werden.
So lange Kinder im Auto noch häufig schlafen, ist es wichtig, dass in der Schlafposition die Gurtführung korrekt ist. Es müssen deshalb bei größeren Kindern sogenannte Schlaf- bzw. Rückenstützen verwendet werden. Unter Umständen muss auch für eine etwas flachere Neigung des Kindersitzes die Kopfstütze aus dem Auto ausgebaut werden. Die kiddy-Kindersitze verfügen über komfortable Seitenkopfstützen, die das seitliche Wegkippen des Kopfes vermeiden und guten Halt beim Einschlafen geben.
Der richtige Einbau des Kindersitzes kann Ihrem Kind im Ernstfall das Leben retten. Denn nur ein korrekt montierter Sitz kann auch schützen. Lesen Sie daher vor dem ersten Einbau aufmerksam die Bedienungsanleitung durch und probieren Sie den Einbau mehrmals aus. Am häufigsten werden Kindersitze zu locker befestigt oder der Schultergurt verläuft beim Kind nicht optimal.
Der Fahrer ist grundsätzlich verantwortlich dafür, dass alle Kinder im Fahrzeug korrekt gesichert wurden. Kindersitze können zum Teil mit einem Drei-Punkt-Sicherheitsgurt und mit einem Zwei-Punkt-Gurt befestigt werden. Bei mehreren Kindern müssen deshalb Kindersitze ausgewählt werden, die je nach Gurtausrüstung im Fahrzeug und nach Platzangebot befestigt werden können. Soll ein Kind auf einem Beifahrerplatz mit Airbag gesichert werden, müssen unbedingt die Hinweise zur Kindersicherung im Betriebshandbuch des Fahrzeugs beachtet werden.
Honey comb ist ein extrem Stoß bzw. Energie absorbierendes Dämpfungsmaterial, welches an den empfindlichen Seitenteilen zum Einsatz kommt. Das bringt entscheidende Vorteile im Seitencrash, was auch im Eurotest 2006 bewiesen wurde. So erhielt der kiddy life pro als einziger vorwärts gerichteter Kindersitz ein "Sehr Gut" in der Kategorie Seitenaufprallschutz von Stiftung Warentest.
Einige Fahrzeughersteller bieten gegen Aufpreis integrierte Kindersitze an. Diese Kindersitze sind zwar praktisch und es können deutlich weniger Bedienungsfehler beim Sichern der Kinder geschehen, sie können aber nicht von Fahrzeug zu Fahrzeug umgebaut werden. Da diese Sitze meist einen höheren Preis haben als universell verwendbare Zubehör-Kindersitze und eine Babyschale zusätzlich noch gekauft werden muss, ist die Verbreitung der integrierten Kindersitze nicht sehr hoch. Aus bisherigen Tests geht hervor, dass integrierte Kindersitze keinen deutlichen Sicherheitsvorteil gegenüber guten Zubehör-Kindersitzen bieten. Zum Teil ist auch die Schlafposition für Kinder bis ca. 18 kg bei integrierten Kindersitzen schlechter als bei Schalenkindersitzen. Ihr Vorteil liegt vor allem darin, dass sie immer im Fahrzeug vorhanden sind (z.B. spontane Mitnahme von Kindern).
An der Rückseite des Sitzes befindet sich am unteren Ende ein Bügel, den Sie mühelos ausklappen können. Nach dem Herausklappen des Bügels befindet sich der Sitz in der Liegeposition. Achtung: Um Unfälle zu vermeiden haben wir uns dafür entschieden, dass die Liegeposition nicht während der Fahrt einstellbar ist, aus diesem Grund halten Sie das Fahrzeug an, nehmen Sie Ihr Kind aus dem Kindersitz heraus und stellen Sie die Liegeposition ein. Sichern Sie Ihr Kind dann erneut und die Fahrt kann weiter gehen. Diese Liegeposition kann bis 18 kg Verwendung finden!
Nein auf gar keinen Fall, da die Babyschale sonst die Zulassung verliert.
Derzeit können Kinder bis 2 Jahren im Flugzeug noch auf dem Schoß eines Erwachsenen mitgenommen werden. Das Kind muss aber mit einem Schlaufengurt am Gurt des Erwachsenen gesichert werden. Dies ist nicht nur unkomfortabel, sondern auch bei starken Turbulenzen oder einer Notlandung gefährlich. Es empfiehlt sich daher, immer für das Kind einen eigenen Sitzplatz zu buchen. Die Airline sollten dann aber für Kinder bis 6 Jahre eine spezielle Kindersicherung anbieten, da der übliche Flugzeugbeckengurt für Erwachsene konzipiert ist. Bitte erkundigen Sie sich bei den Airlines vorab. Gegenwärtig erlauben nur einige Airlines bestimmte Auto-Kindersitze für die Sicherung im Flieger. Dies ist damit begründet, dass Auto-Kindersitze nicht in alle Flugzeugsitze passen und diese meist nicht mit nur einem Beckengurt befestigt werden dürfen. Erkundigen Sie sich bitte bei Buchung, welche Kindersitze mitgenommen werden können.
Folgende KIDDY-Kindersitze haben eine Zulassung für Flugzeuge:
KIDDY COMFORT PRO
KIDDY DISCOVERY PRO
KIDDY GUARDIAN PRO
KIDDY ENERGIE PRO
KIDDY GUARDIAN PRO 2
KIDDY CRUISERFIX PRO
Anmerkung: Je nach Flugzeugtyp benötigen Sie einen Gurtverkürzer zur Sicherung des Kindersitzes. Dieser kann im Handel oder direkt über KIDDY bezogen werden. Kontaktieren Sie hierzu unsere Hotline: 09281–70800
Für behinderte Kinder werden meist Systeme benötigt, in denen die Kinder möglichst lange besonders gut abgestützt sind und das Gurtschloss vom Kind nicht geöffnet werden kann. Der ADAC empfiehlt hier Kindersitze mit Fangkörpersystem von 15 bis 25 kg. Spezielle Kindersitze für Behinderte werden auch über Reha- und Sanitäts-Geschäfte angeboten. Diese Systeme unterliegen allerdings nicht (!) einer amtlich genehmigten Bauart!
Obwohl die ECE-Zulassung für Sitzerhöher aus prüftechnischen Gründen auf 36 kg begrenzt ist, müssen auch schwerere Kinder die Systeme verwenden: Bis zu einer Körpergröße von 150 cm bzw. bis zum vollendeten 12. Lebensjahr gilt die Pflicht zur Verwendung von Kindersicherungssystemen. Nur für den Fall, dass der Körperumfang des Kindes so groß ist, dass kein im Handel erhältlicher Kindersitz passt, kann nach Aussage des ADAC durch die Straßenverkehrsbehörde (Stadt bzw. Landratsamt) eine Ausnahmeregelung erteilt werden.
Häufig werden Kinder im Winter mit dicken Anoraks oder Overalls im Kindersitz gesichert. Das birgt jedoch die Gefahr, dass die Gurte am Körper nicht stramm genug angezogen werden und dadurch eine gefährliche Gurtlose entsteht. Insbesondere wenn die Schultergurte von der Schulter abrutschen oder der Beckengurt über den Bauch verläuft, kann es bei einem Crash zu gefährlich hohen Belastungen kommen. Der ADAC empfiehlt deshalb, dicke Anoraks möglichst auszuziehen und das korrekt gesicherte Kind mit einer Decke oder Jacke zuzudecken. kiddy bietet hier das kiddy Klima-Sitzkissen mit Sitzheizung an. Somit ist das Kind „im Warmen“ und die Gurte liegen stramm am Körper an.
Der Kindersitz wird weiterhin stabil in seiner Position gehalten. Der hierfür durchgeführte Überschlags-Test ist Teil jeder ECE-Prüfung. In der genormten Testvorrichtung darf der über Kopf hängende Kindersitz nicht über eine bestimmte Linie hinaus abrutschen und muss das Kind sicher im Sitz halten. Alle unsere Sitze sind entsprechend geprüft und haben die ECE-Zulassung erhalten.
Sie haben noch Fragen, die in unseren FAQ'S unbeantwortet geblieben sind?
Dann rufen Sie uns an (Tel. +49 (0) 92 81/70 80-0) oder senden Sie uns unter info(at)kiddy.de ein E-Mail.
Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite!