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Was ist sicherer?

Unser Mitbewerber Britax-Römer versucht derzeit, Verbraucher mit Behauptungen, wonach Kinderrückhaltesysteme mit Fangkörper gefährlich wären, zu verunsichern. Besonders bedrohlich erscheint Britax-Römer dabei die mögliche Gefahr eines Herausrutschens des Kindes bei einem Fahrzeugüberschlag. Hierzu hat Britax-Römer in manchen europäischen Ländern bereits die Fachhändler angeschrieben, seine Website diesbezüglich überarbeitet und Videos auf youtube gestellt. Dieses plötzliche Bedürfnis, Verbraucher aufzuklären, erscheint widersinnig, da Britax-Römer von den frühen 70er Jahren bis 2003 selbst Fangkörpersitze angeboten hat, die nicht nur bei Verbrauchertests sehr gute Bewertungen bekamen, sondern auch in der Automobilindustrie (AUDI, VW, SEAT, FORD, MERCEDES,OPEL usw.) als Erstausrüstung geschätzt und jahrelang eingesetzt wurden. Mercedes setzt nach wie vor einen Fangtisch für den ab Werk angebotenen integrierten Kindersitz ein. Auch BMW bietet seinen Kunden als Originalzubehör einen ISOFIX-tauglichen Kindersitz mit Fangtisch an.

Diese Hersteller verfügen allesamt auch über Crashanlagen, die natürlich auch sogenannte Rollover-Versuche (Fahrzeugüberschläge) simulieren können. Wir können davon ausgehen, dass zumindest in internen Tests die Tauglichkeit von vom Werk angebotenem Zubehör auch bei unterschiedlichsten Fahrzeugkollisionen getestet wird.

Die von Britax-Römer herangezogenen Überschläge machen in Deutschland und auch Mitteleuropa seit vielen Jahren nur einen verschwindend kleinen Anteil des Unfallgeschehens bei Kollisionen aus. Bedingt durch technische Innovationen bei der aktiven Fahrsicherheit, Stichwort ESP, werden diese Kollisionsarten erfreulicherweise noch seltener werden. Nicht zuletzt deshalb konzentrieren sich auch etablierte europäische Crashtestprogramme wie EuroNCAP auf die Unfallarten Frontal- und Seitenaufprall.

Die häufigste Unfallart, mit rund der Hälfte aller Kollisionen, ist der Frontal-Unfall!  Genau hier sind jedoch vorwärts gerichtete Kinderrückhaltesysteme mit 5-Punkt Gurtsystem augenscheinlich im Nachteil. Fast alle Sitze, welche in den vergangenen Jahren bei Stiftung Warentest/ADAC getestet wurden, erreichten beim Frontalunfall lediglich ein befriedigendes Ergebnis. Fangkörper-Systeme aber auch rückwärts gerichtete Hosenträgersysteme weisen überwiegend  geringe Belastungswerte im Frontalcrash auf.

Zu guter Letzt weisen wir noch darauf hin, dass alle Kindersitze durch ein unabhängiges Prüfinstitut wie zum Beispiel der DEKRA einem gesetzlichen Zulassungsverfahren gemäß der derzeit gültigen ECE-Norm ECE R44/04 unterzogen werden müssen.

Auch die ECE-Norm ECE R44/04 sieht einen Überschlagtest vor, den selbstverständlich alle kiddy-Modelle bestanden haben, damit sie eine gültige Zulassung erhalten und überhaupt in Verkehr gebracht werden dürfen.

Fazit:
Jedes Rückhaltesystem hat systembedingt  Vor- aber auch Nachteile.

Die von uns hergestellten Systeme bieten einen sehr hohen Schutz der jenem von vorwärts gerichteten Hosenträgersystemen aus unserer Erfahrung mindestens ebenbürtig ist.

Besonders bedauerlich ist aus unserer Sicht die Vorgehensweise des Mitbewerbers, der hier offensichtlich mit undurchsichtigen Methoden versucht, die eigenen Produkte auszuloben.

Unserer Meinung nach erweist Britax-Römer damit der Kindersicherheit insgesamt keinen guten Dienst.

4 Kommentare zu „Was ist sicherer?“

  1. Corina sagt:

    wir haben 2009 auch einen Römer gekauft, weil wir was gutes wollten und uns der empfohlen wurde.
    würden ihn nicht nochmal kaufen.

    dieses „ruf schlecht machen“ ist echt unterste Schublade.
    hoffentlich holen sich die Eltern mehrere Infos.

  2. Sonja sagt:

    Sind jetzt vom Römer King auf den kiddyguardianfixpro2 umgestiegen, nachdem trotz sachgemäßer Handhabung das Styropor des Römersitzes 2x gebrochen war. Dies stellt einen erheblichen Sicherheitsmangel da, wir sind uns sicher Römer weiß um das Problem, hab schon von mehreren Leuten gehört denen es genauso ging! Mit den erforderlichen Ersatzteilen läßt sich ja auch gut verdienen.
    Die Babyschale von Römer war auch so ein Reinfall, da die Kleinen in Kombination mit der Isofixstation fast aufrecht sitzen und das Köpfchen immer nach vorne fällt, sehr gesund für kleine Babys!
    Wir sind endgültig von Römer geheilt!

  3. Marie sagt:

    Wir sind auch von Römer abgekommen, genau wie bei unserer Vorschreiberin ist uns bei beiden Römer
    Sitzen das Styropor gebrochen, auf Anfrage wieso so etwas passieren kann bekamen
    wir nur den Hinweis das es in allen Filialen Ersatz gibt  unglaublich, zudem haben die Römer Bezüge eine absolut schlechte
    Qualität und der Dreipunktgurt rutscht immer aus der Führung . Ich finde so eine Hetzerei wie es Römer betrieb absolut mies, die versuchen damit wohl von Ihren tollen Sitzen siehe Xtensafix  abzulenken.

  4. Stefan sagt:

    Wenn ihr in Wikipedia nach Britax Römer sucht, werdet ihr feststellen, dass hinter dieser Firma Nordic Capital steckt. Dies ist ein Finanzinvestor aus Schweden, der seinen Sitz auf der Insel Jersey hat!?! Jetzt kann ich mich als Verbraucher natürlich fragen, wozu man ein solches Firmenkonstrukt braucht und auf was mein Hauptinteresse zielt. Gewinnmaximierung oder ein wertiges Produkt mit maximaler Sicherheit? Ich habe mir meine Meinung gebildet und werde für mein Kind auf Kiddy vertrauen.

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